Heute widme ich mich nun der ersten Zielspinne. Ich hatte in einer der voran gegangenen Einträge die Fernziele, die rund um die Mitteldeutsche Schleife zu berücksichtigen sind, zusammen getragen.
Eines dieser Fernziele ist Dresden. Die Stadt an der Elbe erreicht man von Halle/Leipzig aus über die A 14 in südöstlicher Richtung. Diese Autobahn schliesst am Dreieck Parthenaue an den Doppelring an. Dem entsprechend vor der Verkehr in Richtung Dresden diesem Knotenpunkt aus den beiden anderen Richtungen zugeführt.

Dazu bietet es sich an, Dresden über die gesamte A 14 hinweg aus Richtung Magdeburg kommend als Fernziel zu verwenden. Der Umstand, dass Dresden, das südliche Endziel der A 14 ist, kommt dem entgegen. Ein Blick in die Sammlung verrät, dass Dresden tatsächlich über die ganze A 14 hinweg auf der wegweisenden Beschilderung auftaucht.
Der zweite Strang der Zielspinne umfasst die A 38. Östliches Endziel der A 38 ist Leipzig. Daher taucht Dresden entlang dieser Strecke zu nächst nicht auf. Doch mit Erreichen der Schleife am Dreieck Halle-Süd, sollte Dresden auf den Schildern auftauchen.
Zum einen muss Dresden im Laufe der A 38 das Ziel Leipzig allein schon deswegen ablösen, weil an den Knotenpunkten 31 und 32 fast der gesamte Verkehr mit Ziel Leipzig, die A 38 verlassen hat. Und als logische Verlängerung Richtung Osten bietet sich allein die A 14 Richtung Dresden als übernehmendes Fernziel an.
Man kann sich streiten, ob man die Zielspinne Dresden mit einem weiteren Ast zum Kreuz Brehna verlängert. In meinen Augen ist das Kreuz Brehna wichtig, um die Verkehre Richtung Göttingen und Magdeburg den Umweg über das Schkeuditzer Kreuz zu ersparen. De Verkehr aus Richtung Berlin kann man durchaus durchfahren lassen. Mit dem Schkeuditzer Kreuz und dem Kreuz Rippachtal schneidet die A 9 zweimal die Zielspinne Dresden, was Fahrern zweimal die Gelegenheit gibt, einen komfortablen Weg nach Elbflorenz zu finden.
Überprüft man nun die Verwendung des Zieles Dresden entlang der A 38, so stellt man fest, dass es tatsächlich am Dreieck Halle-Süd zum ersten Mal auftaucht.

Allerding nur aus Richtung Göttingen. Bei der Beschilderung dieses Knotens hat man es tatsächlich geschafft, eine unterschiedliche Auswahl an Ziele für die gleiche Fahrtrichtung auszuwählen. Denn am Ende der A 143 fehlt Dresden einfach. Ein plausibler Grund für das Fehlen lässt sich nicht finden.

Am Kreuz Rippachtal taucht Dresden auf, und zwar aus allen drei Richtung, aus denen es Sinn macht. Ebenso am Kreuz Leipzig Süd.
Es bleibt festzuhalten, dass das Ziel Dresden bislang nur einmal fehlt. Das ist ärgerlich. Doch fürchte ich, dass dieses Ergebnis von den anderen Zielen nicht mal erreicht wird.