Im letzten Beitrag hab ich schon etwas zur Form des Ringes mit seinen sechs Ecken gesagt. Im Grund sind es nicht unbedingt Ecken. Es sind eher die Knotenpunkte, an denen die sechs Autobahnen, die dem Ballungsraum Halle/Leipzig zulaufen, an dessen Netz anschliessen. Dabei sei die Tatsache, dass die beiden wohl wichtigsten Autobahnen, die A 9 und die A 14, den Betrachtungsraum gradewegs durchlaufen, für das beschilderungskonzept irrelevant.
Bleiben aber immer noch die sechs Zufahrtsautobahnen aus den nachstehenden Richtungen:
- Berlin
- Dresden
- Chemnitz
- München
- Göttingen
- Magdeburg
Die sechs Orte charakteresieren den Verlauf der jeweiligen Autobahn von Halle/Leipzig aus und sind damit die von mir, aber auch vom BMV, gewählten Fernziele.
Ich Falle Göttingens muss ich anmerken, dass ich meine Preferenz Kassel zugunsten der Wahl des BMV zurück gestellt habe.

Neben diesen sechs Fernzielen sollte noch ein siebtes Fernziel erwähnt werden, welches in einigen Randbereichen des Ringes Erwähnung finden kann, wenn nicht sogar muss. Es handelt sich dabei um Erfurt.
Erfurt liegt am Schnittpunkt zwischen der A 4 und der A 71 und ist daher nur mittelbar, das heisst durch Abbiegen an einem Knotenpunkt, von Halle/Leipzig aus zu erreichen. Auf grund dessen und der ohnehin schon hohen Zahl von erstrangigen Fernzielen, stufe ich Erfurt in eine Ebene darunter.
Denn neben den sechs Fernzielen dürfen die beiden Grossstädte nicht vergessen werden. Sie auf allen Autobahnen ihrer Umgebung auszuschildern ist unerlässlich. Es ist sogar zwingend notwendig, eine räumliche Differenzierung der beiden Stadtgebiete vorzunehmen. Was das im Einzelnen bedeutet, werde ich an Hand der Zielspinnen erläutern.