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Posts Tagged ‘Belgien’

Einmal London wieder zurück

Sunday, May 24th, 2009

An vorigen Wochenende hatte ich mal wieder die Gelegenheit nach England zu fahren. Die Reise hatte ich ganz gut vorbereitet so weit das bei all den Überraschungen möglich war.

Ich fuhr bis Calais wieder schnellste Strecke. Das ist kurz gesagt die E40 ab dem Hermsdorfer Kreuz. Der Weg führt über Giessen, wo ich die Route über die B 429 bevorzuge, über Köln, Liège, Bruxelles und Gent. Die Strecke ist 850 km lang. Und da ich in Brandt bei Aachen tanke, komm ich dann gleich noch weit nach England hinein.

Geld gefasst hab ich wieder an dem Geldautomaten vor dem Tesco Supermarkt in Cheriton, was zu Folkestone gehört. Der Supermarkt liegt gleich neben der Autobahn an der Anschlussstelle 12. Der Tesco hat auch eine Tankstelle in der Ausfahrt. So was ist ganz praktisch, wenn man die wichtigen Sachen in einem Rutsch erledigen kann.

Alternativ dazu gibt es einen Sainsbury’s eine Ausfahrt zuvor (J13). Neben der durchgehenden Autobahn nach London ist das der Hauptgrund, warum ich die Route über die M20 bevorzuge. An der A2 hab ich nur einen Morrison Supermarkt mit Geldautomat in Canterbury gefunden. Der liegt zwar auch gleich an der Schnellstrasse. Allerdings ist das eine halbe Anschlussstelle. Um wieder zurück zur A2 zu kommen, muss man durch die Stadt fahren, was etwas blöde ist.

In England hab ich meine Route dann etwas variiert, um ein paar weitere Strecke abzufotographieren. So wechselte ich bei Maidston über die A229 zur A2 hinüber, um die nun fertig ausgebauten Abschnitte abzufahren.

Danach wollte ich eigentlich den Südwest-Teil der M25 nach Hertfordshire fahren und dabei noch Abstecher auf der A21 und A3 machen. Doch ich war zum Einen in Zeit not und erfuhr im Radio, dass in dem Teil des London Orbitals der Verkehr über weite Strecken zum Erliegen gekommen sei. Also schluckte ich die bittere Pille in Form der £1,50 Maut in Dartford und fuhr über den Nordost Ring nach Rickmansworth.

Die Rückfahrt am Sonntag Morgen war sehr viel entspannter. Der wenige Verkehr zu der Zeit lässt ein ziemlich schnelles Vorankommen zu und so fuhr ich über die Südwest M25, M26, M20 und A20 nach Dover, wo ich mit viel Vorsprung ankam.

Verloren bei Liège

Wednesday, September 24th, 2008

Ich bin in den letzten Tagen mal wieder in England gewesen. Und nachdem die Leute vom Eurotunnel so furchtbar claver waren, einen brennenden Zug in einer der beiden Tunnelröhren ausbrennen zu lassen, musste ich meine Reiseplanungen dahin gehend ändern, wieder mit dem Auto zu fahren.

Ich bin die bewährte Route über die E 40 gefahren, über den Nordwestring Giessen und über Liège. Der Haken an Letzterem ist das Kreuz zwischen den Autobahnen A 3 (E 40), A 15 (E 42) und A 602 (E 25) im Nordwesten der Umfahrung Liège. Eigentlich ist es kein Kreuz in dem Sinne. Es gibt in keiner Richtung eine durchgehende Hauptfahrbahn. So schön es auch durchaus ist, dass alle Fahrbeziehungen mit direkten und halbdirekten Rampen realisiert wurden, so dämlich sind die Fahrbahnteiler und -zusammenführungen.

Warum ich darüber schreibe ist ganz einfach. Ich hab schlicht und ergreifend die Abzweigung Richtung Bruxelles verpasst und hab eine gefühlete Viertelstunde gebraucht, um wieder zurück auf den rechten Weg zu gelangen. Wie ich im Nachhinein aber fest stelle, hab ich sogar den kürzest möglichen Weg gefunden, um dann doch noch weiter nach Bruxelles fahren zu können.

Das Hässliche an dem Knotenpunkt ist nicht nur die Lage der Rampen zu einander. Man fährt im Prinzip fast immer Richtungs-treu. Vor allem die Zuordnung der Fahrspuren und die Länge des Sortierbereiches vor dem Kreuz ist sehr mangelhaft gelöst. Mir scheint es so, als bestünde dort die grosszügige Lösung aus den 1960er oder 70er Jahren fort. Doch mittlerweile sollte man ja wohl mal erkannt haben, dass die Verkehrsströme etwas anderes verlangen.

Wer sich mal die Mühe macht und das Satelitenbild etwas näher ran zoomt, sieht, dass aus Richtung Aachen kommend die zwei linken Fahrspuren nach Liège hinein links abzweigen und nur die rechte Spur weiter nach Namur und Bruxelles führt. Nur dort fährt der Grossteil des Verkehrs hin.

Zu allem Überdruss ist die Beschilderung des Knotenpunktes eine Katastrophe. Ich hab in der Fahrtrichtung keine Bilder gemacht. Aber so viel sei gesagt, die Schilder sind mit Informationen überfrachtet, es wurden nur Richtungs-bezogene Wegweiser auf beiden Seiten der Fahrbahn aufgestellt, obwohl dort dringend Fahrstreifen-bezogene Wegweiser über der Fahrbahn nötig wären. Die Wegweiser weisen auch nicht rechtzeitig auf eine Fahrbahnteilung hin.

Alles in allem ist es sehr ärgerlich. Ich kann und will mich auch nicht raus reden. Ich bin dort oft genug lang gefahren und hatte zuvor immer den richtigen Weg gefunden. Und hätte es eigentlich wissen müssen, dass ich mich ganz rechts halten muss. Aber ich kann mir vorstellen, dass ich nicht der Erste war, der dort an der entscheidenden Abzweigung vorbei fuhr.

Was man besser machen kann, ist die Aufteilung der Fahrstreifen und natürlich die Beschilderung. Aber Letzteres kann man wohl in ganz Belgien besser machen.

Morgentliche Verkehrsspitze in Brüssel

Friday, May 30th, 2008

Ich hatte das zweifelhafte Vegnügen gerade zur morgentlichen Verkehrsspitze in und um Brüssel unterwegs gewesen zu sein.

Dort staute sich der Verkehr von Leuven bis zum Kreuz Zaventem. Dort biegt sehr viel Verkehr ab. Ich weiss nun nicht, ob die alle zum Flughafen fahren. Jedenfalls kommt es so zu Verflechtungen zwischen dem Verkehr aus Richtung Süden, der an besagtem Knoten abbiegt und jenem der am Kreuz Brüssel-Ost erst auf den Ring gefahren ist, so wie ich.

Ich bin nicht sicher, ob das die alleinige Ursache für den Stau war. Doch hinter dieser Verflechtung war der Ring frei. Der Stau aber reichte wie bereits angedeutete zurück bis Leuven. Auf diesem Stück hab ich fast eine Stunde vertrödelt. Das war ärgerlich. Aber mit so etwas muss man wohl rechnen.


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