Die A 9 nördlich des Hermsdorfer Kreuzes ist weitest gehend frei gegeben. Allein ein paar hundert Meter der Rifa Berlin an der AS Klosterlausnitz sind noch in Bau. Hier wird der Verkehr über die Rifa München geführt. Damit sind alle vier Zufahrten zum Hermsdorfer Kreuz 6-streifig ausgebaut. Nur das Kreuz selbst muss den Umbau noch über sich ergehen lassen.

A 9 in Richtung München vor dem Hermsdorfer Kreuz
In Richtung Berlin fallen die breiten Anschlüsse auf, an denen einmal die halbdirekte Rampe aus Richtung Frankfurt/Main in die Rifa Berlin münden wird. Überhaupt ist es eine Wonne, den Verkehr auf der nun sehr breiten Richtungsfahrbahn fliessen zu sehen.

A 9 in Richtung Berlin hinter dem Hermsdorfer Kreuz
Es gibt aber auch einen Wermutstropfen. Durch die Spur-Subtraktion vor und -Addition hinter dem Kreuz erhöhen sich die Fahrstreifenwechsel in den betreffenden Bereichen. Das macht sich vor allem in den stark belasteten Zufahrten von Norden und Westen negativ bemerkbar. Auf der A 9 ist zu beobachten wie der Verkehr in Richtung München jeweils eine Spur nach links wechseln, während der Verkehr, der am Kreuz abbiegt in die entgegen gesetzte Richtung vollzieht. Das bleibt nicht ohne Folgen für den Verkehrsfluss. Der ist nun deutlich labiler als vor dem Ausbau. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dort ein sehr niedriges Tempolimit eingeführt wird.
Mit dem Ausbau des Kreuzes und dem Wegfall der Spur-Subtraktionen dürfte das aber wieder wegfallen. Von daher kann man hoffen, dass der Ausbau alsbald erfolgt.
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