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Tiefe Erleichterung

June 25th, 2009

Die UNESCO erkannte heute nachmittag Dresden und em Elbtal den Titel des Weltkulturerbes ab. Damit scheint nun endlich Ruhe einzukehre in die unsäglichliche Geschichte um die Waldschlösschenbrücke.

Wer die Geschichte kennt, weiss, dass die UNESCO keineswegs hehre Ziele in Dresden verfolgt, sondern sich von den Gegner des Projekts hat instrumentalisieren lassen. Die Drohung, den Titel abzuerkennen, sollte das Ruder für die Gegner noch einmal herum reissen. Doch mit der Zeit hat man gemerkt, dass man in Deutschland mit solchen Erpressungsversuchen nicht weit kam. Hier wird höchstrichterlich dem Bürgerwillen grössere Bedeutung beigemessen wird als dem Urteil eines aufgeblasenen Gremiums.

Nun kam die UNESCO nicht umhin, den Titel abzuerkennen. Dresden bleibt dennoch Weltkulturerbe. Seine historischen Bauten in der Altstadt prägen auch weiterhin das Bild der Stadt. Auch wenn einige boulevardesque Artikel in der Presse dem Leser das Gegenteil weiss machen wollen. Die Kulturlandschaft mittleres Elbtal wird nur um eine weiteren Brücke ergänzt und wird weiter bestehen bleiben.

Die M1 und andere Strassen in der Bildersammlung

June 25th, 2009

Ich hab in den letzten Tagen die Sammlung erweitert und Bilder weiterer Strecken eingefügt. Dabei handelt es sich um die M1, die A2 und die A10. Weitere Bilder werden folgen.

Darüber hinaus habe ich auch viele Videos auf den Rippachtal YouTube Kanal hochgeladen. Wer den Kanal abonniert hat, kennt die Sachen bereits. Die Videos wurden in Deutschland, Belgien und dem UK gedreht.

A 14 - Freigabe der Rifa Dresden

June 24th, 2009

Am Mittwoch, den 8ten Juli 2009 wird im Beisein diverser Abordnungen von den zuständigen Bundes- und Landesministerien das Band durchgeschnitten. Jawohl, es wird ein Band durchgeschnitten auf einer Strasse, die seit mehr als 70 Jahren unter Verkehr ist. Die Zeremonie findet ab etwa 1000 an der AS Halle-Ost statt.

Damit ist der 6-streifige Ausbau der A 14 zwischen Halle-Peissen und dem Schkeuditzer Kreuz abgeschlossen. Wann genau der Verkehr die neue Verkehrsfläche in Anspruch nehmen kann, ist mir allerdings nichtbekannt.

Die A10 in Hertfordshire

May 25th, 2009

Auf meiner letzten Reise hab ich nun auch mal die A10 besucht. Dabei hat mich natürlich der höhenfreie Abschnitt in Hertfordshire am Meisten interessiert.

Die A10 im Ganzen ist eine recht kurze Strasse, wenn man ihre doch recht prominente Nummer betrachtet. Sie verläuft von London nach Cambridge. Und selbst dieses Stadt erreicht sie nicht ganz, da sie kurz vorher an der M11 (J11) endet.


Die Ausfahrt nach Harlow in Fahrtrichtung London

Der Abschnitt in London selbst ist nun wenig reizvoll, da es aus meiner Sicht ohnehin wenig Sinn macht überhaupt in die Stadt zu fahren. Aber zwischen der M25 und Puckeridge ist sie ganz interessant. In diesem Bereich ist sie durchgehend zweibahnig und zwischen Cheshunt und Puckeridge sogar noch höhenfrei.

Wie die vielen anderen ausgebauten Ausfallstrassen im Londoner Speckgürtel dient die A10 dazu, die ins Grüne hinaus gezogenen Londoner zum Arbeiten und Einkaufen wieder zurück in die Metropole zu bringen oder sie einfach nur an die Ringstrasse M25 anzubinden.

Doch im Gegensatz zu den benachbarten Radialen A1 und M11 dient die A10 nicht dem Fernverkehr. Sie läuft im Norden aus kleines Provinzsträsschen aus und ist für die grossen Verkehrsströme in die anderen Landesteile uninteressant. Damit bleibt der A10 auch einiges erspart, was sich positiv auf den Verkehrsfluss auswirkt.

Bleibt dennoch das Manko, dass die höhenfreien Abschnitte der A10 nicht bis zur M25 reichen. Dazwischen liegt die Ortsdurchfahrt Cheshunt. Dort gibt es im dicht bebauten Stadtgebiet zwei Lichtsignal geregelte Kreuzungen und im locker bebauten Randbereich noch zwei grosse Kreisverkehrsplätze.

Ich hatte das Pech die Strecke grössten Teils im Regen abfahren zu müssen. Das hat die Bilder natürlich zum Teil erheblich beeinträchtigt. Aber die meisten Bilder lassen erkennen, dass die Strassen ziemlich gut trassiert ist und sehr grosszügige Anschluss-Stellen hat.

Einmal London wieder zurück

May 24th, 2009

An vorigen Wochenende hatte ich mal wieder die Gelegenheit nach England zu fahren. Die Reise hatte ich ganz gut vorbereitet so weit das bei all den Überraschungen möglich war.

Ich fuhr bis Calais wieder schnellste Strecke. Das ist kurz gesagt die E40 ab dem Hermsdorfer Kreuz. Der Weg führt über Giessen, wo ich die Route über die B 429 bevorzuge, über Köln, Liège, Bruxelles und Gent. Die Strecke ist 850 km lang. Und da ich in Brandt bei Aachen tanke, komm ich dann gleich noch weit nach England hinein.

Geld gefasst hab ich wieder an dem Geldautomaten vor dem Tesco Supermarkt in Cheriton, was zu Folkestone gehört. Der Supermarkt liegt gleich neben der Autobahn an der Anschlussstelle 12. Der Tesco hat auch eine Tankstelle in der Ausfahrt. So was ist ganz praktisch, wenn man die wichtigen Sachen in einem Rutsch erledigen kann.

Alternativ dazu gibt es einen Sainsbury’s eine Ausfahrt zuvor (J13). Neben der durchgehenden Autobahn nach London ist das der Hauptgrund, warum ich die Route über die M20 bevorzuge. An der A2 hab ich nur einen Morrison Supermarkt mit Geldautomat in Canterbury gefunden. Der liegt zwar auch gleich an der Schnellstrasse. Allerdings ist das eine halbe Anschlussstelle. Um wieder zurück zur A2 zu kommen, muss man durch die Stadt fahren, was etwas blöde ist.

In England hab ich meine Route dann etwas variiert, um ein paar weitere Strecke abzufotographieren. So wechselte ich bei Maidston über die A229 zur A2 hinüber, um die nun fertig ausgebauten Abschnitte abzufahren.

Danach wollte ich eigentlich den Südwest-Teil der M25 nach Hertfordshire fahren und dabei noch Abstecher auf der A21 und A3 machen. Doch ich war zum Einen in Zeit not und erfuhr im Radio, dass in dem Teil des London Orbitals der Verkehr über weite Strecken zum Erliegen gekommen sei. Also schluckte ich die bittere Pille in Form der £1,50 Maut in Dartford und fuhr über den Nordost Ring nach Rickmansworth.

Die Rückfahrt am Sonntag Morgen war sehr viel entspannter. Der wenige Verkehr zu der Zeit lässt ein ziemlich schnelles Vorankommen zu und so fuhr ich über die Südwest M25, M26, M20 und A20 nach Dover, wo ich mit viel Vorsprung ankam.

England im Mai

May 19th, 2009

Am Wochenende hatte wieder mal die Gelegenheit, nach England zu fahren. Allerdings war der Zeitplan sehr knapp und so blieb mir wenig Spielraum, Bilder zu schiessen, geschwiege denn Abstecher zu interessanten Strecken zu machen.

Dennoch hab ich hier und da ein paar Bilder gemacht und ab und zu auch mal ein Video gedreht. Nun muss ich allerdings dieses Material erst noch katalogisieren, bevor ich es in den nächsten Tagen und Wochen hier veröffentlichen kann.

A 14 bei Gröbers fast fertig

May 4th, 2009

Die Arbeiten am sechs-streifigen Ausbau der A 14 zwischen Peissen und Schkeuditz sind nun schon weit voran geschritten. Am Sonnabend kam ich nun wieder mal dazu, die Baustelle an der Anschlussstelle Gröbers zu besichtigen.


A 14 an der AS Gröbers in Blickrichtung Dresden

Die Betonage der Rifa Dresden muss schon seit Wochen fertig sein. Die beim letzten Mal noch halbseitig gesperrte Anschlussstelle ist wieder in allen Richtungen befahrbar. An Arbeiten sind nun nur noch die Bankette, die Markierung und die Beschilderung aufzubringen bzw. aufzustellen. Ich seh jedenfalls kein Hindernis mehr, warum die Rifa Dresden nicht noch im Sommer frei gegeben werden könnte.

Die ersten Bilder der Saison 2009

May 1st, 2009

Vor zwei Wochen hatte ich mal wieder die Gelegenheit, um nach Berlin zu fahren und dabei ein paar Streckenabschnitte der Autobahnen rund um die Bundeshauptstadt abzufahren und die wegweisenden Beschilderung zu fotogarphieren.


Das vorletzte Bild mit meiner regulären Kamera zeigt die A 113 im besten Licht

Zwar hatte ich die Fahrt an sich ganz gut geplant und wie vorgesehen, hatte ich in den für mich wichtigen Abschnitten auch immer beste Lichtbedingungen. Doch meine technische Ausrüstung hatte ich nicht gut vorbereitet, so dass mir prompt an der Stelle der Speicher ausging, als ich an der Doppel-AS Schönefeld war.

Mit vollem Speicher wurde die Rückfahrt über die A 113 natürlich obsolet. Ich werd diese Autobahn also noch einmal besuchen müssen.

Die englische A40 auf Video

February 23rd, 2009

Ich hab es in den letzten Tagen geschafft, ein weiteres Video hochzuladen. Das Video ist in 7 Teile geteilt und in dieser Abspielliste zusammengefasst.

Es handelt sich dabei um die A40 zwischen dem Autobahnring und der Innenstadt Londons. Ich fuhr zu erst stadteinwärts und anschliessend wieder zurück. Im Verlauf des Videos ist der wechselhafte Charakter der Strasse zu erkennen.

Im Vor- und Nachlauf ist des Weiteren die M25 zu sehen.

Die A 38 ist zwischen Eisleben und Halle befahrbar

December 16th, 2008

Heute kam ich nun mal dazu, das neue Stück der A 38 zwischen Eisleben und Halle-Süd abzufahren. Es ist ganz ordentlich geworden. Der Belag könnte nicht glatter sein und ich hoffe, das bleibt auch so.

Doch eine Ausnahme gibt es. Die Talbrücke über die Weida hat einen derart welligen Belag bekommen, dass ich mich frage, wie das abgenommen werden konnte. Gut, ohne Abhname wäre die Autobahn jetzt noch nicht befahrbar. Von daher ist es wohl zu verschmerzen.

Aber ich nehme doch stark an, dass man die bauausführenden Vertragspartner hier noch einmal nacharbeiten lässt. Nach 2 oder 5 Jahren wahrscheinlich.


Rötlich schimmernde Fahrbahn der A 38 vor der AS Querfurt in Fahrtrichtung Leipzig

Von den Bereichen der A-Bauwerke mal abgesehen, ist die Fahrbahn vollständig aus Beton erstellt. Dabei wurde wohl ein ziemlich roter Zuschlag verwendet. Die Fahrbahn schimmert jedenfalls ziemlich rötlich.

Die Bilder, die ich heut machen konnte sind alles andere als grandios. Es war diessig und schon wieder ziemlich dunkel. Aber ich wollte nicht bis zum Frühjahr warten.

Die Bilder von heute

Die Bilder vom letzten Mittwoch


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